Ausbildung
Die Ausbildung zum Rettungshundeteam beginnt mit einem Schnupperkurs für Mensch und Tier. Hier können Sie unsere Ausbilder und Ihre zukünftigen "zwei"- und "vierbeinigen" Teammitglieder in aller Ruhe "beschnuppern" und sich einen ersten Eindruck über die Arbeit in unserer Staffel verschaffen.
Zu dieser "ersten Stunde" sollten Sie auf alle Fälle das Lieblingsspielzeug Ihres Hundes und ein paar "Leckerlies", auf die Ihr vierbeiniger Freund besonders "abfährt", mitbringen - er lernt schließlich viele neue Artgenossen und auch deren Zweibeiner kennen; da schadet es nie, auf etwas Bekanntes zurückgreifen zu können!
Wenn Ihnen dieser gemeinsam verbrachte Nachmittag/Abend gefallen hat, gliedert sich eine Probezeit, die in der Regel 6 Monate dauert, an. So können Sie in aller Ruhe prüfen, ob Ihnen die caritative Arbeit in unserer Staffel zusagt und ob diese Art der Ausbildung auch den Bedürfnissen Ihres vierbeinigen Freundes entspricht!
Auch wir werden in dieser Zeit die Eignung Ihres Hundes sowie "seines" zweibeinigen Gefährten beurteilen und behalten uns das Recht vor, ungeeignete Hundeführer nicht in unsere Staffel aufzunehmen.
Idealer Weise ist Ihr Hund zu Beginn der Ausbildung nicht älter als 3 Jahre, gut sozialisiert und hat ein "Stockmaß" zwischen 40 und 60 cm. Welpen und Junghunde lernen "leichter"; größere bzw. kleinere Hunde könnten sich auf Grund ihres Körperbaus in der Flächensuche einfach zu schnell verausgaben.
Aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel und in der Hundeausbildung entspricht nichts dem Standart!
Schwerpunkte in der Ausbildung des Hundes sind:
· Gehorsam ist die Voraussetzung für jede Art Ausbildung, bei Rettungshunden bis hin zur Begleithundeprüfung (BH)
· Gerätearbeit hier lernt der Hund schwieriges Gelände zu begehen. Im Gegensatz zu anderen Ausbildungen wird darauf geachtet das der Hund mit wenigen Kommandos die Hindernisse langsam überquert damit er später auch über schwieriges Trümmergelände zielgerichtet geleitet werden kann. Das begehen von Leitern, ob waagerecht oder schräg, ist mit Bestandteil dieser Ausbildung. ·
· Geländegängigkeit ist erforderlich für schwieriges Gelände und die Trümmersuche. Hier wird das Begehen verschiedener Untergründe, wie z.B. Geröll, Wellblech, Schutt, Gitterroste trainiert.
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Schwerpunkte für die Ausbildung des Hundeführers sind:
· Erste Hilfe am Menschen um eine verletzte Person versorgen zu können, bis Rettungsdienst und Notarzt vor Ort sind
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· Erste Hilfe am Hund der sich im Einsatz oder im Übungsbetrieb verletzen kann, in diesem Theorieblock wird auch ein Grundwissen für Kynologie und Allgemeines rund um den Hund vermittelt
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· Sprechfunkverkehr für den Einsatz zur Kommunikation mit Zugführer, Einsatzleitung. und anderen Rettungsorganisationen
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Der Theorieblock Karte/Kompass umfasst alles was zur Orientierung nötig ist, somit können wir im Gelände vor Allem den eigenen Standort ermitteln und uns über das zugewiesene Suchgebiet ein umfassendes Bild machen, denn darauf gründet sich mit vielem Anderen eine erfolgreiche Einsatztaktik.
Haben wir Ihr Interesse geweckt ? Sie möchten Rettungshundeführer bei der RHS-Zollernalb werden?
Dann treten Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns auf Sie !
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